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Die noch heute in Privatbesitz befindliche Burgruine Puchberg wurde Anfang des 13. Jh. erbaut und zählt zu den Wahrzeichen des Ortes. Noch im frühen 20. Jh. bildete sie gemeinsam mit der Kirche das Zentrum von Puchberg am Schneeberg. Historische Daten zur Burg samt der Herrschaft Puchberg sind sehr spärlich und geben kaum Hinweise auf ihre Besitzer, zumal meist eine Verwechslung mit der Herrschaft Puchberg (Buchberg) am Kamp besteht. Bislang galt als erster Puchberger ein Rüdiger de Puchperc, der in einer Urkunde von 1230 als Zeuge aufscheint. Ob dieser mit bereits mit Puchberg am Schneeberg zu tun hat, lässt sich nur vermuten. Als gesichert kann zumindest der in den 1260er Jahren in Schriftquellen auftauchende Eberhard von Puchberg gelten. Ihm ist auch ein näheres Verhältnis zu den Losenheimern nachzuweisen, zumal er "als vom Onkel väterlicherseits abstammend" bezeichnet wird, was ihn mit Rüdiger von Puchberg in Verbindung bringen ließe, dessen Sohn er demzufolge wäre. Die folgende Zeit ist nicht erschließbar allerdings dürfte die Burg wohl nach 1357 an die Stüchse von Trautmannsdorf gekommen sein, wurde 1381 landesfürstlich, kam dann an Johann von Liechtenstein und fiel nach dessen Sturz 1395 wieder an den Landesfürsten zurück. Ab 1500 scheint die Herrschaft Puchberg in den urbarialen Aufzeichnungen der Herrschaft Stixenstein auf. 1547 löste Hans von Hoyos die Pfandherrschaft über Stixenstein ein und übernahm am 15. Oktober 1549 den Besitz mit "aller Zugehörung".[1] [1] Markus Jeitler, Puchberg am Schneeberg - Historische Darstellung, in: Burgruine Puchberg am Schneeberg – Bauhistorische Analyse und Sanierung, Burgverein Puchberg, Puchberg, 2006, S. 15ff.
Nähere Informationen über das Geschlecht der Puchberger erhalten sie in der "Bibliothek"
Literatur:
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