Restaurierungsarbeiten  

Weitere Arbeiten (2008)  

Eine Wehrgangüberdachung

Mit 16. Mai 2006 wurden die umfangreichen Sanierungs- und Sicherungsarbeiten an der Burgruine weitgehend abgeschlossen. Nun bedarf es der regelmäßigen Pflege des Mauerwerks, um den weiteren Verfall zu verlangsamen und die Burgruine Puchberg für die Nachwelt zu erhalten.

Im Zuge von regelmäßigen Inspektionen wurde festgestellt, dass bei intensiven Regenfällen ein massives Eindringen von Sickerwasser auf dem Gehniveau des Wehrganges stattfindet, welches über dem Einganstor wieder austritt. Dieser Wassereintritt ist primär auf Risse im Bereich der Schildmauer zurückzuführen, welch zwar oberflächlich versiegelt wurden, jedoch im tiefer liegenden Mauerwerk weiterhin vorhanden sind. Dieser ständige Wassereintritt kann letztendlich zum Vermodern der hölzernen Überlager führen, was wiederum den gesamten Eingangsbereich gefährdet.

Als zweckmäßige Sicherungsmaßnahme wurde beschlossen, diesen exponierten Bereich des Wehrganges mit einer Überdachung auszustatten. Diese sollte zumindest einen Großteil des anfallenden Regenwassers abhalten, bzw. von der Mauerkrone abhalten, so dass langfristig mit einem Austrocknen der Schildmauer und der darin eingesetzten Hölzer gerechnet werden kann. Seitens der Zimmerei Pichler aus Puchberg wurde die von der Markt- und Kurgemeinde Puchberg mit € 5.000,- subvensionierte  Arbeit ausgeführt, wobei erhaltene Holzkonstruktionen von Wehrgängen aus dem späten Mittelalter als Basis für die Umsetzung herangezogen wurden.


Die Überdachung des Eingangsbereiches

 

Das bereits bestehende Geländer wurde in die Dachkonstruktion mit einbezogen Rechts in Bild der durch Regenwasser primär gefährdete Bereich