| In fünfzehntägiger Arbeit wurde die
gesamte Innenseite der Südmauer mit Ausnahme der Mauerkronen
saniert. In die teilweise noch vorhandenen Ausnehmungen für
hölzerne Fensterbretter wurde versucht, diese wieder einzusetzen.
Ebenso wie zwei nicht mehr vorhanden Fensterstöcke in der Mitte der
Südmauer. Die hier eingesetzten Stöcke lehnen sich in ihrer
Konstruktion an die noch vorhandenen Fensterstöcke an allerdings
waren diese Maueröffnungen größer als die anderen vier in der
Südmauer befindlichen. Der vertikale Versatz und die Größe der
noch fast zur Gänze erhaltenen unteren Öffnung ließ den Schluss
zu, dass es sich dabei vermutlich um Zugänge für zwei vorhandene
Geschosse des ehemaligen Getreidespeichers handelte. |
|

Südmauer - Sommer 2002
|
|

Südmauer - Sommer 2003
|
|

|

|
|
Fenster 1 und 2 der Südmauer
(Ausgangszustand)
|
Wiederhergestellte Balkenlöcher und
Fenster
|
|
|
|
|
Fenster 3 und 4 (Ausgangszustand)
|
Wiederhergestellte Stöcke und
Tuffsteinsegmente
|
|
|
|
|
Fenster 5 und 6 (Ausgangszustand)
|
Wiederhergestellte Balkenlöcher und Fenster
|
|
|
|
In einem 24tägigen Arbeitsblock wurde die gesamte
Südaußenseite der Burgruine gesichert und teilweise
wiederhergestellt. Besonderes Augenmerk wurde hier auf eine korrekte
Verfugung des Mauerwerks gelegt, welche den originalen Putz- und
Fugenmörtel immer noch deutlich erkennen lässt.
|

Südansicht - Frühjahr 2003
|

Südansicht - Herbst 2003
|
|
|