Giebeltruhe (Privatbesitz: A. Bichler)

Truhen gehörten zu den wichtigsten Behältnissen für Kleidung, Wäsche, Schmuck und auch für Urkunden.

Das aufgrund der Deckelform als Giebeltruhe zu bezeichnende Möbel besitzt am Deckel, welcher ein Holzzapfenscharnier aufweist, an den Schmalseiten und an der Schauseite, sowie an den Stollen eine Auszier aus Linien- und Zirkelmotiven in Flachschnitttechnik mit schwarzen  Fassungen.  Deckel-, Wand- und Bodenbohlen sind miteinander verspundet. Alle vier Seiten sind mittels Holznägel in den Stollen fixiert. Die unteren Wandbohlen wurden an der Innenseite soweit abgearbeitet, dass eine leicht abgeschrägte Stufe mit einer Nut die Bodenhölzer aufnehmen kann. Die Deckelbohlen sind in die Querhölzer eingezapft und verkeilt.