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Gefäß Eisen Daten:
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Detailansicht: Knauf, Parierstange und Angel
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Im Früh- und im Hochmittelalter wurden
Schwerter prinzipiell von Adeligen getragen, da sie bis um 1300 die
Hauptlast im Kampf übernehmen mussten. Zu dieser Zeit war das
Schwert noch eine klassische Hiebwaffe, mit einer bis zum Ort
(Spitze) hin
relativ breiten und einer fast ebenfalls bis zum Ort reichenden
Hohlkehle, versehenen Klinge (Bild 1 und 2) - wie man sie noch in den Darstellungen der
Manessischen Liederhandschrift erkennen kann.
Aufgrund einer Veränderung der Schutzbewaffnung durch die Einführung des Plattenrockes und dem schweren über der Beckenhaube getragenen Topfhelm war es kaum mehr möglich, mit einem klassischen Schwertstreich etwas auszurichten. Demnach musste man danach trachten, "offene Stellen" zu treffen bzw. zu durchstechen, wie z.B. in der Gegend der Achselhöhlen oder im Lendenbereich, wo es lediglich galt, das Kettengeflecht zu durchbohren. Zu diesem Zweck waren starre, spitze Klingen erforderlich, da dies mit einer durch die Hohlkehle extrem flexibel gewordenen Klinge eines Hiebschwertes nicht wirklich möglich war. So entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 14. Jhdt. eine der Form nach typische Waffe, bei der es sich zwar weiterhin um das ritterliche Schwert handelt, es wurde jedoch nicht mehr vorwiegend zum Hieb, sondern zum Stoß verwendet. (A. B.)
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