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Schuhrekonstruktion nach einem Fund in Schleswig (BRD).
Dieser Halbschuh zählt zu den Schnürschuhen mit einer an der Fußinnenseite gelegenen Senkelführung. Neben dem unverzierten Typ ist der mit einer aufwendigen Durchbruchsarbeit verzierte Schuh der wohlhabenden Oberschicht zuzurechnen. Der Vorfuß wurde dabei mit in Reihen eingestanzten Eichenblattmotiven übersät. Parallel dazu gelangten längliche Einschnitte, geometrische Muster und Zierstickereien zur Anwendung. Diese Form der Verzierung kann bis in die römische Kaiserzeit zurückverfolgt werden und ist demnach keine Neuschöpfung des Mittelalters.
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