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Neben den fest integrierten Schlössern existierten im Mittelalter auch lose, an einer Schließfalle zu verwendende Vorhängeschlösser. Diese zu den Spreizfederschlössern zählende Variante wurde mit einem Steckschlüssel geöffnet - ihre Entwicklung dürfte bereits in die späte La-Tène-Zeit zurückgehen. Relativ selten ist allerdings das Vorkommen solcher Schlösser aus Buntmetall, welchen diese kleinformatige, nur 43mm lange Rekonstruktion zuzuordnen ist. Sie dürften vorwiegend dem Verschluss kleiner Kästchen gedient haben. |
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Literatur: Krabath Stefan, Die hoch- und spätmittelalterlichen Buntmetallfunde nördlich der Alpen, Eine archäologisch-kunsthistorische Untersuchung zu ihrer Herstellungstechnik, funktionalen und zeitlichen Bestimmung, Internationale Archäologie, Bd.63, Verlag Maria Leidorf GmbH, Rahden 2001. |