Vergoldetes Schapel einer Dame (Schapel: A. Bichler)

Darstellung einer Dame mit Haarnetz und Schapel aus dem "Codex Manesse"

Das, wie ein Kronreif getragene Schapel war ursprünglich ein Blumenkranz, den man durch künstliche Blumen aus Gold und Silber oder gestickte Bänder und Borten ersetzte. Es wurde von Männern und Frauen und getragen, letztere verwendeten es meist in Verbindung mit Schleier, Gebende oder Haarnetz.

Literatur/ Ouellen:
Gotische Plastik in Europa, Harald Busch, Bernd Lohse (Hrsg.), Monumente des Abendlandes - Eine Buchreihe, Umschau Verlag, Frankfurt am Main 1962.

Walther Ingo F., Siebert Gisela, Codex Manesse, Die Miniaturen der Großen Heidelberger Liederhandschrift, Insel Verlag, Frankfurt am Main 1989.