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Der häufigste Reisegrund für die meisten Menschen im Mittelalter war die Wallfahrt. Als Beweis für das Erreichen eines Zieles erwarb man an den Wallfahrtsorten Pilgerzeichen, die man an der Kleidung anbrachte. Wer neben Jerusalem und Rom einen der bedeutendsten Wallfahrtsorte, nämlich Santiago de Compostela, an der nordspanischen Küste aufsuchte, heftete sich eine Pilger- oder Jakobsmuschel an Hut oder Mantel. Als Zeichen für den Besuch von Rom diente mittiges Abzeichen aus Zinn, welches die beiden heiligen Petrus und Paulus neben einem weitern Pilgerzeichen von nicht zuordenbarer Herkunft zeigt.
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Literatur: Eines
Fürsten Traum Meinhard II. das Werden Tirols, Tiroler Landesausstellung
Schloss Tirol, Stift Stams, Dorf Tirol 1995. |