Arbeiten aus Bein (alle Stücke: M. Opitz)

 

Nadeln, Schreibgriffel und Kamm.

Die unverzierten Nadeln dienen zum Nähen bzw. Bastflechten, während bei der verzierten Nadel eher die Schmuckfunktion im Vordergrund stand. Die beiden Schreibgriffel in der Mitte dienten zum Beschreiben von Wachstäfelchen, das trapezförmige Ende zum Löschen der Schrift. Vorbild für Nadeln und Kamm sind Schleswiger Funde. (M.O.)

 

Literatur:
Ulbricht Ingrid, Die Verarbeitung von Knochen, Geweih und Horn im mittelalterlichen Schleswig, Volker Vogel (Hrsg.), Ausgrabungen in Schleswig, Bd.3, Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1984.

Erath Marianne, Studien zum mittelalterlichen Knochenschnitzerhandwerk, Die Entwicklung eines spezialisierten Handwerks in Konstanz, Freiburg 1996.