Dreilagenkämme aus Bein (Kamm: M. Opitz)

Zweiseitige Dreilagenkämme aus Bein basierend auf Funden in Schleswig (BRD).
Reste dieser Kämme finden sich bei mittelalterlichen Ausgrabungen immer wieder.

Dreilagenkämme bestehen aus drei Lagen  - auf der Vorder- und Rückseite je ein Beschlagplättchen, zwischen diese sind die Zinkenplättchen vernietet. Neben diesem zweiseitigen Dreilagenkamm, tritt auch der einseitige Dreilagenkamm auf, an welchem die Zinkenplättchen eben nur an einer Seite mit Zinken versehen sind.

Zweiseitiger Dreilagenkamm

Einseitiger Dreilagenkamm

Literatur:
Ulbricht Ingrid, Die Verarbeitung von Knochen, Geweih und Horn im mittelalterlichen Schleswig, Volker Vogel (Hrsg.), Ausgrabungen in Schleswig, Bd.3, Karl Wachholtz Verlag, Neumünster 1984.

Erath Marianne, Studien zum mittelalterlichen Knochenschnitzerhandwerk, Die Entwicklung eines spezialisierten Handwerks in Konstanz, Freiburg 1996.