|
|
Zweiseitige Dreilagenkämme aus Bein basierend auf Funden in Schleswig
(BRD). Reste dieser Kämme finden sich bei mittelalterlichen Ausgrabungen immer wieder. Dreilagenkämme bestehen aus drei Lagen - auf der Vorder- und Rückseite je ein Beschlagplättchen, zwischen diese sind die Zinkenplättchen vernietet. Neben diesem zweiseitigen Dreilagenkamm, tritt auch der einseitige Dreilagenkamm auf, an welchem die Zinkenplättchen eben nur an einer Seite mit Zinken versehen sind.
|
||||||
|
Literatur: Erath Marianne,
Studien zum mittelalterlichen Knochenschnitzerhandwerk, Die
Entwicklung eines spezialisierten Handwerks in Konstanz, Freiburg
1996. |