Gürtel mit Beschlägen (gesamter Gürtel: A. Bichler)

Mögliche Variante eines Herrengürtels.
Gürtel waren oft mit aufwendigen Beschlägen und Steckern verziert. Diese konnten gegossen bzw. aus Pressblech sein, bestanden aus Bronze, Messing oder Silber und waren zum Teil feuervergoldet. Bei diesem Stück mit profilierter Schnalle wechseln einander linsenförmige Beschläge und doppellilienförmige Stecker ab. 


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1:
Linsenförmiger Beschlag aus Bronze mit Blattwerk in Ritzverzierung und zwei sich von einander abwendenden Wappenschilden (Fundort: Burg Guttenberg, NÖ).
2:
Doppellilienförmiger Gürtelstecker aus Bronze, Reste der Feuervergoldung

Literatur:
Fingerlin Ilse, Gürtel des hohen und späten Mittelalters, Deutscher Kunstverlag, München 1971.

Krabath Stefan, Die hoch- und spätmittelalterlichen Buntmetallfunde nördlich der Alpen, Eine archäologisch-kunsthistorische Untersuchung zu ihrer Herstellungstechnik, funktionalen und zeitlichen Bestimmung, Internationale Archäologie, Bd.63, Verlag Maria Leidorf GmbH, Rahden 2001.