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Trinkgläser zählten im 13. Jh. zu jenen Kostbarkeiten, die bei Festen
und Feierlichkeiten stolz den Gästen gezeigt wurden. Neben den
Nuppenberchern, die ihren Namen durch die aufgebrachten Glasnuppen
erhalten haben, kamen auch Gläser mit Emaillebemalung vor.
Schriftliche Aufzeichnungen für die Existenz von Glashütten treten erst zu Beginn des 13. Jh. auf. Die Hütten liegen meist in großen Waldgebieten, in denen reichlich Holz für die Feuerung der Öfen und die Gewinnung von Holzasche vorhanden war. Eine große Zahl farbloser und grünstichiger qualitätsvoller Hohlgläser, wie die dargestellten Becher, wurden oft aus Sodaglas hergestellt. Als Flussmittel diente nördlich der Alpen meist Baum- oder Pottasche, südlich der Alpen Natron oder sodaenthaltende Pflanzenasche, welche man zudem aus dem Mittelmeerraum in den Norden exportierte. |
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Literatur: Krauskopf Christof, Trick-Track, Trense, Treichel, Untersuchungen zur Sachkultur des Adels im 13. und 14. Jahrhundert, Europäisches Burgeninstitut - Einrichtung der Deutschen Burgenvereinigung (Hrsg.), Veröffentlichung der Deutschen Burgenvereinigung: Reihe A, Forschungen, Bd.11, Braubach 2005. |