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Metallene Dreibeintöpfe - Grapen - sind seit dem 12. Jh. als Kochgeschirr in Gebrauch. Die ersten Exemplare wurden mittels eines Wachsmodells in der "verlorenen Form" gegossen. Ab dem 13. Jh. arbeiteten die Gießer mit einer zweiteiligen äußeren Form, die mehrmals verwendet werden konnte. Deutlich sind bei nebenstehendem Stück die vertikale Gussnaht, sowie der "Anguss"" am Boden zu erkennen. Grapen aus Buntmetall, welche überdies auch noch Tierpfoten
imitierende Füße aufweisen konnten, dürften einen hohen Materialwert
besessen haben, so dass sie als Bodenfunde kaum vorkommen. Zahlreich
dagegen sind keramische Exemplare, welche jenen aus Metall nachempfunden
worden waren.
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