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Rekonstruktion einer Bankarmbrust auf Basis eines
erhaltenen Originals aus dem Schweizerischen Landesmuseum Zürich,
Inv.Nr. AG2570. Diese, in der neuzeitlichen Literatur, oft als Wallarmbrust bezeichnete Waffe ist aufgrund ihrer ihrer Dimensionen lediglich mechanisch zu spannen. Im deutschsprachigen Raum ist in spätmittelalterlichen Inventaren die Bezeichnung der "Bankarmbrust" zu finden, was auf die Verwendung einer Spannbank schießen lässt. Sie bildet neben der Stegreifarmbrust und der großen Windenarmbrust die mittlere Kategorie dieser drei Armbrustarten. Die Länge des laminierten und mit Leder überzogenen Holzbogens beträgt 160cm und die Länge der Buchenholzsäule 126cm. Die Nuss besteht nicht aus Geweih sondern aus Buntmetall, um den üblicherweise enormen Zugkräften des Bogens zu widerstehen. Für eine Detailansicht des Nussschlosses die Maus über das Bild führen. Einen detaillierten Beitrag über Funktion und Beschaffenheit einer Armbrust ist in der Bibliothek zu finden. |
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Literatur: Richter Holger, Die Hornbogenarmbrust, Geschichte und Technik, Hörnig, Ludwigshafen 2006. |