Eisenhut mit runder Kalotte (A. Bichler)

 

Der Eisenhut, eigentlich ein "knechtischer" Kopfschutz, dessen Kalotte war im 13. Jhdt. meist aus mehreren Segmenten zusammengesetzt. Vereinzelt sind aber auch aus einem Stück getrieben Kalotten in Darstellungen zu finden.


Wandmalerei, Stein/Donau. Bildnachweis: Lanc, Elga: Die mittelalterlichen Wandmalereien in Wien und Niederösterreich. Wien, 1983

 Er konnte sich in den folgenden Jahrzehnten immer mehr als Ersatzhelm für bestimmte Einsatzzwecke- und Gebiete auch in der ritterlichen Ausrüstung behaupten. Parallel zur runden Kalotte entstanden auch Typen mit flachscheiteligen Kalotten. Er bot sich besonders für das gewöhnliche, mit Spießen bewaffnete Fußvolk an, da er seinen Träger gut gegen Hiebe von oben Schützte.