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Rudolf I. |
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Rudolf wurde am 1. Mai 1218 auf Schloss Limburg im Breisgau geboren und hatte als Parteigänger der Staufer seine angestammten Gebiete am Oberrhein sowie in Zürich und im Argau so erfolgreich verwaltet und vermehrt, dass er zum mächtigsten Fürsten Südwestdeutschlands wurde. Seine Wahl zum König beendete das beinahe 20 Jahre dauernde Interregnum. Er belehnte seine Söhne Albrecht I. und Rudolf II. mit Österreich und der Steiermark und baute so eine starke Hausmacht auf. Trotz tatkräftiger Bemühungen um die Behebung der Folgen des Interregnums, konnte er weder die Kaiserkrone noch die Zustimmung der Kurfürsten zu einem Erbkönigtum seines Hauses erlagen. Rudolf von Habsburg starb am 15. Juli 1291 in Speyer und wurde dort im Dom an der Seite der Salierkaiser beigesetzt. Er zählte als der Stammvater aller späteren Habsburger. |
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Albrecht I. |
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Der deutsche König Rudolf I. war mit Töchtern reich gesegnet, doch nur ein Sohn überlebte und sollte die die Krone im Hause Habsburg halten - Albrecht. Geboren im Juli 1255 und seit 1282 Herzog von Österreich und der Steiermark. Rudolf I. wollte ihn noch zu seinen Lebzeiten zum Nachfolger wählen lassen, doch die Kurfürsten ließen sich nicht darauf ein und zogen Adolf von Nassau vor. Erst nach dessen Tod im Kampf gegen Albrecht, kam der Habsburger zum Zug und versuchte aus der Königsmacht heraus den Einfluss seines Hauses auszuweiten. Durch seine Rücksichtslosigkeit und Härte weckte er erheblichen Widerstand im Reich. Der Tod seines Sohnes Rudolf III. bremste seine Vorhaben und ehe er neue Trümpfe ziehen konnte, wurde er Opfer einer Verschwörung. Sein Neffe Johann Parricida erschlug ihn am 1. Mai 1308 an der Reuß bei Brugg und die Krone des Reiches fiel an die Luxemburger. |
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Friedrich I. |
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Friedrich I. der Schöne wurde vermutlich 1289 in Wien geboren und war der Sohn von Albrecht I.. Als Herzog von Österreich und der Steiermark wurde er 1314 von den Kurfürsten zum deutschen (Gegen)König gewählt. Er unterlag seinem Rivalen Ludwig von Bayern 1322 in der Schlacht bei Mühldorf am Inn und war bis 1325 gefangen. Nach der Anerkennung von Ludwig als Mitkönig erhielt er aber weder im Reich noch in den Erblanden Einfluss und verstarb als gebrochener Mann am 13. Jänner 1330 auf Burg Gutenstein in Niederösterreich. |